| Veranstaltung: | Frühjahrs-DV 2026 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Liz Eleah Becker |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 10.04.2026, 20:49 |
A3: Zusammenlegung der Bezirke Pforzheim und Karlsruhe(-Murgtal)
Antragstext
Die Diözesanversammlung möge beschließen:
Der bestehende Bezirk Pforzheim wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufgelöst.
Der aktuell noch aktive Stamm (Stamm St. Franziskus) im Bezirk Pforzheim wird
dem
Bezirk Karlsruhe(-Murgtal) zugeordnet und dort organisatorisch eingegliedert.
Der Diözesanvorstand wird beauftragt, alle notwendigen Schritte zur Umsetzung
dieses Beschlusses zu koordinieren und durchzuführen. Dazu zählen insbesondere
die Anpassung der Bezirksstrukturen, die Klärung administrativer Zuständigkeiten
sowie die Begleitung des Übergangsprozesses für den betroffenen Stamm.
Bestehende Rechte und Pflichten des Stammes bleiben durch die Neuordnung
unberührt.
Begründung
Der Bezirk Pforzheim verfügt derzeit nur noch über einen aktiven Stamm (Stamm St. Franziskus). Damit sind weder die strukturellen noch die inhaltlichen Voraussetzungen für eine eigenständige Bezirksarbeit langfristig gegeben. Insbesondere können zentrale Aufgaben eines Bezirks – wie Austausch, gemeinsame Aktionen, Ausbildung und gegenseitige Unterstützung mehrerer Stämme – nicht mehr im vorgesehenen Umfang erfüllt werden.
Aus Sicht des verbleibenden Stammes ergeben sich daher keine erkennbaren Vorteile mehr aus der Zugehörigkeit zu einem eigenständigen Bezirk. Gleichzeitig werden die formalen Anforderungen an einen Bezirk nicht mehr erfüllt, sodass eine Aufrechterhaltung der bestehenden Struktur weder sinnvoll noch nachhaltig ist.
Die Auflösung des Bezirks Pforzheim wird daher als notwendiger Schritt angesehen, um tragfähige und zukunftsorientierte Strukturen zu schaffen.
Mit dem Anschluss an den Bezirk Karlsruhe(-Murgtal) wird eine sinnvolle und naheliegende Lösung angestrebt. Aufgrund der geografischen Nähe sowie bereits bestehender Berührungspunkte bietet dieser Bezirk gute Voraussetzungen für eine gelingende Integration. Der verbleibende Stamm kann so von funktionierenden Strukturen, einem aktiven Austausch sowie erweiterten Möglichkeiten in den Bereichen Ausbildung, Aktionen und Vernetzung profitieren.
Insgesamt dient die vorgeschlagene Neuordnung der Stärkung der pfadfinderischen Arbeit vor Ort und trägt zu einer langfristig stabilen Entwicklung innerhalb der Diözese bei.

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